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Release-Newsletter zu ShopDriver Version 2.50

Herdecke, 15.09.2026

Themen u.a.: Performance, responsive Slider & Bilder, Widerruf-Funktion, Popup-Hinweise, Standard-Bestellmenge, Barrierefreiheit, HRPRICAT/MBS5, Delegate, OrderRequest, EDIFACT ORDERS Import, Datenaustausch-Historie, Mapping-Editor, Google-Base, CSV-Artikeldaten, Amazon Pay v2, gespeicherte Abfragen, IP-Info-Tools, Auftrag-Customfelder bearbeiten, QS-Zeitraumfilter, Sprachverwaltung, Kategorieverwaltung, Metadaten, Barcode-Generator, Robot-Crawl-Delays

Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

das Release-Update auf ShopDriver/MallDriver Version 2.50 wird in den nächsten Tagen von uns auf allen Shops installiert.

Wichtige Fehlerbehebungen und rechtlich relevante Änderungen haben wir wie üblich unabhängig vom Haupt-Release-Zyklus fortlaufend eingespielt. Teils umfassten die Zwischenupdates auch bereits neue Funktionen dieses Haupt-Releases, die Sie entsprechend schon vorab testen und nutzen konnten.

Hauptfeatures dieses Releases sind:

Bitte beachten Sie, dass nicht alle beschriebenen Funktionen in jeder Lizenz enthalten sind. Falls Sie eine Funktion einsetzen möchten, die in Ihrem Shop nicht verfügbar ist, sprechen Sie uns bitte an.

Wir stehen für Fragen und Anregungen gern zur Verfügung.

Mit besten Grüßen,
Ihr & euer expeedo-Team


Frontend: Performance, responsive Slider & Bilder, Widerruf-Funktion, Popup-Hinweise, Standard-Bestellmenge, Barrierefreiheit

Zur Optimierung der Anzeige-Performance verwenden alle Artikellisten inklusive der Carousels (Artikelverknüpfungen etc.) nun CSS-Grids. Bislang musste zur Angleichung von Zellhöhen in Layouts aufwändiges Javascript verwendet werden. CSS-Grids ermöglichen nun dem Browser, diese Angleichungen hochperformant über die Layout-Engine vorzunehmen.

Für Slider und Bilder gibt es nun eine erweiterte Unterstützung responsiver Anpassungen: die Sliderfunktion kann nun pro Slide wahlweise je nach Bildschirmbreite das verwendete Bild differenzieren. Zur Einbindung responsiver Bildelemente im Fließtext steht ein neues Makro /picture zur Verfügung, das dieselbe Breitendifferenzierung automatisch auf Basis der hinterlegten Bilddateien generiert. (Anleitung im Wiki)

Die Funktion /text/show_popup zur Einblendung von Popup-Hinweisen kann nun auch auf Seiten mit aktivem Caching genutzt werden. Dazu wird die Kundenbestätigung in einem Session-Cookie gespeichert. (Anleitung im Wiki)

Die für B2C-Shops inzwischen Pflicht gewordene Widerruf-Funktion wird nun als eigene Menüfunktion bereitgestellt. Der Menüeintrag wird im Regelfall automatisch rechtskonform hervorgehoben, Sie müssen jedoch prüfen, ob ggf. Custom-CSS-Regeln angepasst werden müssen. Die Eingabe der benötigten Kundendaten für den Widerruf wird über die neue Adress-Formularklasse "Widerruf" eingerichtet, dort stehen zusätzlich die Felder für das Captcha, den Bezugs- und einen Nachrichtentext zur Verfügung.

Die Standard-Bestellmenge der Artikelvoreinstellungen kann nun auf Null oder leer eingestellt werden, um automatisch die kleinstmögliche Bestellmenge des jeweiligen Artikels als Vorgabe (etwa in Listen ohne Mengeneingabe) zu realisieren. Ohne Mindestmenge im Artikel wird dabei für Artikel mit Anbruch-Option (VPE-Teilbarkeit) automatisch der Anbruch-Mengenschritt angewendet.

Als Ergänzung der allgemeinen Optimierungen für die Barrierefreiheit (WCAG-Richtlinien) enthält nun jedes Standard-Seitenlayout einen Sprung-Link zum Hauptinhalt, der nur für Screen-Reader sowie bei Tab-Navigation durch die Links sichtbar ist. Falls Sie diesen Link in Custom-Seitenmodule übernehmen möchten, sprechen Sie uns gern an.

Schnittstellen: HRPRICAT/MBS5, Delegate, OrderRequest, EDIFACT ORDERS Import, Datenaustausch-Historie, Mapping-Editor, Google-Base, CSV-Artikeldaten

Neu hinzugekommen ist der Artikelexport im Format HRPRICAT/MBS5 (XML). Das Format ist auf den automatischen Austausch von Daten zu Lebensmitteln spezialisiert und wird durch Matilda FoodTech Germany GmbH definiert und gepflegt. Der Export kann Artikel automatisch mit LMIV-Daten erweitern, soweit eine LMIV-Datenbank vorhanden ist.

Als weiterer Spezialist im Lebensmittelbereich ist der Artikelexport im Format Delegate DGXML der Delegate Technology GmbH neu verfügbar. Auch dieser Exporter kann Artikel automatisch mit LMIV-Daten erweitern, soweit eine LMIV-Datenbank vorhanden ist.

Der Importer für das expeedo-Auftragsformat OrderRequest CSV unterstützt nun eine automatische Zeichensatz-Rekodierung sowie CSV-Metazeichen- und Dezimalzahlen-Wandlung. Der Lieferdatum-Modus "pro Warenkorb" wird nun unterstützt, und die Verwendung der Bestellmengen-Parameter ist nun pro Lieferant schaltbar. Administrativ unterstützt der Importer nun durch Generierung eines tabellarischen Reports der verarbeiteten Daten und gefundenen Fehler, und ermöglicht Testimporte auf den administrativen Artikeldatenständen. Zur besseren Auffindbarkeit von archivierten Importdateien werden diese mit Symlink-Querverweisen der Bestellreferenzen versehen, und die gesammelten Referenzen werden im Mail-Report aufgeführt.

Beim Format EDIFACT ORDERS kann für den Export nun die Übermittlung der Bestellmengen-Einheit konfiguriert sowie ganz deaktiviert werden. Neu hinzugekommen ist ein Importer für das Format, so dass EDIFACT ORDERS nun bidirektional unterstützt wird. Der Importer arbeitet analog zum OrderRequest-Importer, kann ähnlich umfassend konfiguriert werden, und versieht die Archivdateien ebenfalls mit Querverweisen. Die EDIFACT-Implementierungen beruhen auf der EANCOM-Spezialisierung, können aber bei Bedarf erweitert werden.

Das Datenaustausch-Framework wurde um eine Historie der Profilläufe erweitert. Alle Parameter und Ergebnisse eines Laufs inklusive des Protokolls werden aufgezeichnet, sofern es sich nicht um einen automatischen (zeitgesteuerten) Lauf ohne neue Daten handelte. Das Archiv kann über einen komfortablen Browser gesichtet und nach Laufkriterien gefiltert werden. Somit kann später leicht nachvollzogen werden, wann welche Daten mit wem ausgetauscht wurden, sowie ob und wenn ja welche Fehler ggf. dabei aufgetreten sind. Bei E-Mail-Reports des Datenaustausch-Frameworks werden allgemeine Codes nun in lesbare Texte übersetzt, und je nach Treiber um spezifische Details ergänzt.

Neu im Mapping-Editor ist eine Funktion, um neue Zuordnungen von Hand anlegen zu können, als Alternative zum Anlernen beim Import/Export-Analyselauf. Weiterhin können Mapping-Sets nun auch exportiert und importiert werden, und die Filteroptionen im Editor wurden erweitert. Werden bei einem Importlauf neue/fehlende Mappings festgestellt, so wird darüber nun formatübergreifend ein Warnhinweis protokolliert.

Der Google-Base-Exporter (Froogle) unterstützt nun die Generierung von Versandkosten für mehrere Länder in einem Export, und speichert das Google-Taxonomie-Mapping nun im Profil, um die globale Attributtabelle zu entlasten.

Der frei konfigurierbare Artikel-CSV-Exporter wurde um Ausgabeoptionen für die Katalog-Schlüsselfelder und -Ebenen ergänzt, und beim CSV-Artikelimport können nun Verknüpfungen und Gruppen-Master-Artikel auch mit Mehrfach-Schlüsseln adressiert werden. Details zum Format finden Sie in der aktualisierten Dokumentation zum CSV-Datenaustausch (Seite 29, Box "Verknüpfungen").

Zahlungssysteme: Amazon Pay v2

Eigentlich wäre dies ein Update, jedoch erwies sich die neue Amazon-Pay-Schnittstellenversion "v2" als so weit von der Version 1 abweichend, dass wir diese als eigenes Zahlungssystem neu hinzufügen mussten. Von der Altkonfiguration einer V1-Integration können allenfalls die Status-Übergangsaktionen übertragen werden, eine nahtlose Migration ist nicht möglich. Sie müssen für die Version 2 der Schnittstelle auch komplett neue Credentials bei Amazon generieren. Falls Sie Amazon Pay als Zahlungssystem neu unterstützen möchten, so empfehlen wir den Einstieg direkt mit v2.

Administration: gespeicherte Abfragen, IP-Info-Tools, Auftrag-Customfelder bearbeiten, QS-Zeitraumfilter, Sprachverwaltung, Kategorieverwaltung

Beide SQL-Tools haben nun Funktionen zum Verwalten gespeicherter Abfragen/Kommandos. Die Speicherung ist an den jeweiligen Administrator gebunden. Das SQL-Abfrage-Tool enthält nun außerdem eine Hilfe zur Erstellung von Feldlisten auf Basis eines Abfrage-Ergebnisses.

Im Session-Monitoring haben wir die Links zu externen IP-Info-Tools um die Seiten ipinfo.io sowie abuseipdb.com erweitert. Diese Links sind nun auch in den IDS-Reports über potenzielle und/oder automatisch gesperrte Angreifer enthalten.

Die Custom-Felder zu Aufträgen können nun für eine Admin-Bearbeitung freigegeben werden, der Auftragseditor ermöglicht dabei eine einfache Bearbeitung des Wertes als Text, und übernimmt Änderungen beim Speichern. Hierzu muss derzeit noch ein Systemattribut eingestellt werden, bitte sprechen Sie ggf. den Support an. Welche Customfelder bearbeitet werden dürfen kann dabei nach Status des Auftrags, sowie bei einem MallDriver nach Art des Admins (Haupt-/Slot-Admin) differenziert werden.

Der Auftragseditor erzeugt nun außerdem in der Auftragdetailkarte eine optimierte Darstellung der Auftragsreferenzen, inklusive Links zu den jeweiligen übergeordneten bzw. untergeordneten Datensätzen.

Für die vereinfachte Auswertung von Qualitätssicherungs-Feedbacks von Nutzern stellt das QS-Report-Tool nun einen eigenen Zeitraumfilter zur Verfügung. Weiterhin wurde die Ausgabe des Tools optimiert und um eine Druckfunktion erweitert.

Die Verwaltung von Sprachsätzen des Shops ist nun gegen versehentliches Löschen einer Sprache abgesichert, und legt als dritte Sicherheitsebene ein Backup der zu löschenden Spracheinträge an. Das Konfigurations-Tool unterstützt nun außerdem das Umbenennen von Sprachsätzen, in Kombination mit der Kopierfunktion können so alternative Sprachsätze eingerichtet und ausgewechselt werden.

Der Kategorie-Auswahldialog per Popup-Fenster mit Javascript öffnet nun in einem größeren Fenster, und wurde auch bzgl. der Suchfunktion für große Kategoriebäume optimiert: mehrere eingegebene Keywords werden nun UND- statt ODER-verknüpft, d.h. alle Begriffe müssen vorkommen. Entspricht nur eine Kategorie der Suche, so wird diese automatisch vorselektiert.

Im Kategorie-Editor gibt es nun die Funktion, einen gesamten Zweig vollständig mit allen enthaltenen Unterebenen zu löschen. Bei Löschung einer einzelnen Ebene werden wie zuvor die Unterebenen dem übergeordneten Katalog zugeordnet.

Marketing: Metadaten, Barcode-Generator, Robot-Crawl-Delays

Die vom System generierten Produkt-Metadaten gemäß schema.org enthalten nun auch die von Google neu gewünschten Einträge für die Versandkosten des Lieferlands. Hierfür wird das Lieferland der aktuellen Session verwendet, d.h. für Bots/Indexer ist dies in der Regel das Default-Lieferland des indexierten Hosts.

Der Barcode-Generator für URLs wurde aktualisiert und nun auch in allen Texteditoren eingebunden. Die neuen Standardeinstellungen aktivieren die automatischen Ruhezonen neben/um einen Bar- bzw. QR-Code, und stellen den Code ansonsten ohne zusätzlichen Leerraum oder Rahmen dar. Über das Makro /fmt/barcode können weiterhin alle Parameter frei definiert werden, und nun zusätzlich die CSS-ID und -Klassen für das generierte Bild übergeben werden.

Für Bots die sich an die Regeln halten, gelten ab jetzt als Standard durchschnittlich 3 Sekunden Verzögerung zwischen zwei Aufrufen, für den Bingbot eine Sekunde.


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